Social-Media-Marketing

Social Media Marketing: Die 5 wichtigsten Tipps

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Klingt der Begriff Social Media Marketing für Sie kompliziert und abstrakt? Diese Infografik fasst die wichtigsten Tipps zusammen.

Glückwunsch!

Wenn Sie sich für Social Media Marketing interessieren, haben Sie das enorme Potenzial der sozialen Netzwerke entdeckt. Das Ganze kommt Ihnen aber sehr kompliziert vor? Diese Infografik (am Ende des Beitrags) hilft dabei, den Begriff Social Media Marketing besser zu verstehen. Ich habe die 5 wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

1. Eine Webseite, bzw. ein Blog ist ein Muss

Laut einer Studie des Branchenverbandes BITKOM, die im Mai 2013 veröffentlicht wurde, haben 45 % aller Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern keine eigene Webseite! Bei den Freiberuflern ist diese Prozentzahl noch höher. „Gerade kleine Unternehmen können mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten online auf sich aufmerksam machen“, rät auch BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Die eigene Homepage ist genau das: Ihr eigenes Zuhause im Internet. Hier hat man alles selber in der Hand: Wie man sein Angebot dem potenziellen Kunden präsentiert, wie man über Google gefunden wird, wie man mit den Kunden Kontakt hält etc.

Wozu sollte man dann noch Social Media Marketing betreiben?

Um die potenziellen Kunden auf Sie und Ihre Webseite überhaupt aufmerksam zu machen und sich als Experten des jeweiligen Fachgebiets zu positionieren.

2. Auf die wichtigsten Social Media Kanäle konzentrieren

Die Social Media-Landschaft ist in den letzten Jahren sehr vielfältig geworden. Neben den “Netzwerken der ersten Stunde”, wie Facebook und Twitter, haben sich auch Google+, XING, Pinterest und Instagram etabliert. Doch schaut man sich die Zahlen an, wird schnell klar, wer die Nummer 1 ist: Facebook hat 27 Millionen aktive User in Deutschland.

Bei begrenzten Zeit- und Budgetressourcen sollte man sich daher im ersten Schritt auf Facebook fokussieren und dort eine Facebook Seite erstellen. Außerdem bietet Facebook sehr umfangreiche Werbemöglichkeiten, die auch mit kleineren Budgets sichtbare Ergebnisse bringen.

3. Die Zielgruppe definieren

An welche Zielgruppe richtet sich Ihr Produkt, bzw. Ihre Dienstleistung? Je mehr Sie über Ihren potenziellen Kundenkreis wissen, desto zielgenauer kann dieser auch angesprochen werden. Nutzen Sie diese 4-Schritte-Anleitung zur Zielgruppendefinition:

Schritt 1: Brainstorming potenzieller Zielgruppen
Schritt 2: Liste der Zielgruppen verfeinern
Schritt 3: Haupt-Zielgruppen bestimmen
Schritt 4: Zielgruppen-Profil erstellen

4. Beiträge vorausplanen

Oft werden Social Media Profile aus Zeitmangel nur sporadisch aktualisiert oder erst gar nicht angelegt. Dabei muss man nicht den halben Tag auf Facebook oder Twitter verbringen, um mit Social Media Marketing erfolgreich zu sein. Es gibt kostenlose Tools und Cliens, die dabei helfen, Ihre Aktivitäten bis zu einem bestimmten Grad zu automatisieren. Zwei davon möchte ich Ihnen gerne empfehlen:

Social Media Marketing Tool HootSuite LogoMit diesem Tool lassen sich mehrere Accounts (sowohl private, als auch Firmenprofile) zentral steuern und überwachen. Anstatt den selben Beitrag erstmal bei Facebook, dann bei Twitter und dann bei Google+ zu posten, lassen sich bei HootSuite alle Netzwerke auf einmal auswählen und mit frischen Inhalten versorgen. Außerdem kann man die Postings zeitlich einplanen und sogar Statistiken abrufen. Das spart Zeit und hilft enorm bei der Verwaltung mehrerer Profile. Die kostenlose Version bietet ziemlich umfangreiche Optionen an, die für den “normalen” User völlig ausreichend sind. Die Pro-Version kann natürlich deutlich mehr.

BufferBuffer ist sozusagen eine “Lite”-Version von HootSuite. Sie können ebenfalls mehrere Social Media Accounts hinterlegen und Posts gleichzeitig absetzen. Der Vorteil von Buffer ist, dass Sie in den Einstellungen feste Zeiten für das Veröffentlichen der Posts einstellen können. Der nächste Post wird immer zum nächsten “freien” Zeitpunkt eingeplant und automatisch veröffentlicht.

5. Geschichten, statt Marketingbotschaften

Facebook wird primär genutzt, um mit Freunden und Familie im Kontakt zu bleiben. Die User wollen wissen, was im Leben ihrer Freunde so alles passiert. Sie sind an Geschichten interessiert.

Was ist eine Geschichte?

Das Facebook-Album mit den Fotos aus dem letzten Urlaub Ihres besten Freundes ist eine Geschichte. Das Foto vom gestrigen Abend erzählt auch eine Story. Ein Status-Update kann auch ein kleines Ereignis beschreiben und wird von uns ebenfalls als eine kleine Geschichte wahrgenommen.

Geben Sie Ihren Fans und Followern solche Geschichten rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Zeigen Sie das Produkt im Einsatz, oder erzählen Sie, wie Ihr letzter Kunde, dank Ihrer Hilfe, den Umsatz steigern konnte. Teilen Sie lesenswerte Beiträge aus Ihrer Branche und seien Sie offen für Dialog. Lassen Sie sich von diesen gelungenen Storytelling-Beispielen inspirieren. 

Weitere Tipps rund ums Social Media Marketing in dieser Infografik:

Social Media Marketing Infografik
Quelle: digitalinformationworld.com

Weiterführende Links:

Beispiele für Webdesign für kleine Unternehmen
8 Gründe, warum auch (ganz) kleine Firmen eine Homepage brauchen

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Grafik: Entworfen durch Freepik

Trajan Tosev
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Trajan Tosev

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