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Es ist jetzt schon eine Weile her, dass der Instagram Algorithmus eingeführt wurde, und die anfängliche Aufregung ist schon wieder verflogen.

Allerdings herrschen auch ein Jahr später immer noch ziemlich viele Missverständnisse, die ich in diesem Artikel aufklären möchte.

In diesem Artikel findest du 4 Fakten, die du über den Instagram Algorithmus unbedingt wissen solltest, und einige Tipps und Tricks, um deine Reichweite trotz Algorithmus zu behalten – oder sogar zu erhöhen.

Fakt #1: Der Instagram Algorithmus “versteckt” keine Beiträge

Lass uns ganz vorne anfangen: Was hat es mit diesem Instagram Algorithmus überhaupt auf sich?

Weil es mittlerweile so viele User auf Instagram gibt, können wir nur ca. 30 % der Postings sehen, die unsere abonnierten Seiten auf Instagram veröffentlichen.

Früher, als es noch keinen Algorithmus gab, waren die Beiträge in der Timeline chronologisch sortiert. Die User haben also die Beiträge in der selben Reihenfolge gesehen, wie sie auch gepostet wurden.

Der Nachteil war aber, dass das nicht immer die Beiträge waren, die für den Nutzer am relevantesten waren.

Das wollte Instagram ändern. Wenn also ein User nur ca. 30 % der Inhalte sieht, dann lieber solche, die ihn mit großer Wahrscheinlichkeit interessieren werden.

Und so ist der Algorithmus entstanden.

Anders als bei Facebook werden bei Instagram aber keine Beiträge “versteckt”, sondern lediglich in unserer Timeline neu sortiert.

Wie diese neue Berechnungsformel genau funktioniert, das bleibt weitestgehend geheim. Diesem Artikel von Hootsuite nach werden allerdings vor allem folgende Kriterien stark bei der Sortierung berücksichtigt:

Aktualität: Obwohl der Feed jetzt nicht mehr in umgekehrter chronologischen Reihenfolge sortiert wird, sondern nach Relevanz, bekommen wir trotzdem keine Beiträge zu sehen, die vor 2 Wochen gepostet worden sind. Der Algorithmus sorgt also dafür, dass den Nutzern neue relevante Beiträge angezeigt werden.

Engagement: Darauf kommen wir noch weiter unten zu sprechen – es sei an dieser Stelle allerdings gesagt, dass der Algorithmus Beiträge bevorzugt, die viele Likes und Kommentare bekommen (und zwar schnell).

Bisherige Interaktionen: Ob ein Follower unseren neuen Beitrag sehen wird oder nicht, hängt auch davon ab, ob diese Person in der Vergangenheit mit unseren Beiträgen interagiert hat.

Fakt #2: Der Instagram Algorithmus meint es eigentlich gut mit dir

Über den Algorithmus wird viel Schlimmes erzählt – doch im Grunde genommen meint er es nur gut mit dir 🙂

Denn sein Job ist es, dafür zu sorgen, dass deine Beiträge von den RICHTIGEN Leuten gesehen werden – auch wenn sie erst Stunden später bei Instagram reinschauen.

Früher, bei der chronologischen Reihenfolge, mussten wir darauf achten, wann die meisten unserer Follower online sind, damit wir sie auch am besten erreichen konnten.

Das ist jetzt mit dem Algorithmus anders.

Wenn der Algorithmus merkt, dass Person X ziemlich häufig deine Beiträge mit “Gefällt mir” markiert, kommentiert etc. wird ihr dein Beitrag trotzdem in der Timeline angezeigt, selbst wenn du ihn z.B. heute morgen gepostet hast.

Und das ist für uns Business-Inhaber eine große Hilfe, denn wir können uns darauf verlassen, dass der Algorithmus unsere Beiträge den richtigen Leuten zukommen lässt – statt den Usern, die gerade zufällig online sind.

Fakt #3: Der Instagram Algorithmus braucht Zeit

Wenn du einen neuen Beitrag postest, braucht der Algorithmus ein wenig Zeit, um diesen Beitrag richtig einzuschätzen und den richtigen Usern anzuzeigen.

Stell dir das so vor: Jede Instagram-Seite bekommt einen kleinen Roboter von Instagram zugewiesen, und jedes Mal, wenn du etwas postest, sorgt dieser kleine Roboter dafür, deinen Beitrag den richtigen Leuten anzuzeigen. Dafür braucht er ja etwas Zeit UND er ist total schlecht in Multitasking.

Wenn du also 2-3 Stunden später schon den nächsten Beitrag postest, überforderst du diesen kleinen Roboter und er vernachlässigt den ersten Beitrag, um sich um den neuen kümmern zu können.

Der alte Beitrag wird also unter Umständen nicht die Reichweite bekommen, die er hätte erhalten können.

Daher ist die aktuelle Empfehlung, nicht mehr als 1x täglich zu posten.

Oder du kannst dich gut an den Reaktionen orientieren. Wenn du merkst, dass die Likes und Kommentare abnehmen, dann ist der Roboter mit dem Ausspielen deines letzten Posts fertig und wartet jetzt auf neue Aufgaben.

Fakt #4: Der Instagram Algorithmus liebt Interaktionen

Wenn es etwas gibt, dass der Algorithmus wirklich sehr sehr mag, dann sind es Interaktionen. Also Likes, Kommentare, Direktnachrichten – das kommt bei ihm sehr gut an.

Was bedeutet das jetzt genau?

Erstens: Du musst dafür sorgen, dass deine Beiträge so viele Likes und Kommentare wie möglich bekommen. Hier spielt der Inhalt natürlich eine große Rolle – und mit Inhalt meine ich sowohl das Foto oder Video als auch den Text dazu.

Du kannst in die Statistiken von Instagram reinschauen, um zu sehen, welche Beiträge in den letzten Monaten besonders gut ankamen, bezüglich Reichweite und Interaktionen.

Dadurch kannst du ein Gefühl dafür bekommen, welche Postings oder welche Themen bei deinen Followern am besten ankommen, und mehr davon bringen, um die Interaktionen zu steigern.

 

Mehr Tipps, wie du deine Interaktionsrate auf Instagram verdoppelst, findest du in meinem kostenlosen Guide.

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