Instagram Storys sind sehr beliebt, doch du traust dich einfach nicht vor die Kamera? Oder du fragst dich, ob es sich überhaupt für dich und dein Business lohnt, Storys zu machen? Oder vielleicht denkst du, die Erstellung von Instagram Storys sei sehr zeitaufwendig? In diesem Artikel sprechen wir über die häufigsten Ausreden, die viele Selbstständige davon abhalten, das volle Potenzial von Instagram Storys für ihr Business zu nutzen. 

1. Du bist nicht gut genug für vor die Kamera? So ein Quatsch!

Tatsächlich gehört dieser Punkt zu den häufigsten Instagram Story Ausreden. Es geht hierbei um die Denkweise: „Ich bin nicht gut genug für vor die Kamera“ oder „Andere machen das sowieso viel besser, als ich!“

Aber genau das ist der falsche Weg! Du sollst nicht an dir selbst zweifeln, denn jeder hat mal klein angefangen. Auch wenn es dir schwerfällt, den Schritt vor die Kamera zu wagen und deine Instagram Story Ausreden bei Seite zu legen, musst du dich fragen, was dir wichtiger ist: Dein Ego oder dein Business?!

Wenn ich mir jetzt meine ersten Videos und Storys anschaue, würde ich am liebsten schreien und in den Boden versinken. So schlecht war ich! Aber ich bin drangeblieben, weil ich wusste, wie wichtig Video generell für mein Business ist.

Jeder von uns, der Selbstständig ist und sich mehr Bekanntheit und Sichtbarkeit für sein Business wünscht, muss ab und zu über seinen Schatten springen und auch Dinge tun, die etwas unangenehm sind. Und Studien zeigen: Das „Risiko“ lohnt sich, denn du kannst mit deinen Storys, je nach Followerzahl, bis zu 20 Prozent deiner Abonnenten erreichen. Das ist Extra-Reichweite für dich, geschenkt!

Quelle: allfacebook.de

Also – find dich damit ab, dass deine ersten Storys nicht so ganz perfekt sein werden (es sei denn, du bist ein noch unentdecktes Naturtalent) und bleib dran. Der Unterschied wird sich ziemlich schnell bemerkbar machen. 

2. Du weißt nicht was du in den Storys posten sollst? Bleib bei dem was du kannst!

Aus irgendwelchem Grund glauben viele, in den Storys muss man besonders lustig oder einfallsreich rüberkommen. Das stimmt nicht! 

Wenn du bereits einige Follower hast, dann scheint es ja Menschen zu geben, die sich für dein Thema und für dich als Person interessieren.

Bei deinen ersten Story-Versuchen kannst du deshalb bei deinem Thema bleiben. Bist du zum Beispiel Ernährungsberaterin, dann zeige in den Storys was du morgens isst und gib deinen Followern Tipps für ein gesundes Frühstück.

Stelle dir dein Instagram Feed wie eine Art Schaufenster vor, an dem du täglich vorbeiläufst und tolle Angebote siehst. Weißt du aber auch, wie schön der Laden von innen dekoriert ist oder aussieht, wenn du nie reingehst? Nein!

Genau das schaffst du mit den Storys, den Followern die Möglichkeit geben, in deinen „Laden“ reinzuschauen.

3. Instagram Storys bringen meinem Business nichts? Oh doch!

Eine weitere sehr verbreitete Instagram Story Ausrede ist die Aussage: „Instagram Storys bringen meinem Business nichts!“. Vielleicht denkst du das auch nur, weil du noch keine 10.000 Follower hast und dir deshalb die Swipe-Up-Funktion fehlt.

Doch bei den Storys geht's um viel mehr, als nur um Aufrufe oder Klicks. Sie bieten dir die perfekte Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen. Wenn dir deine Follower vertrauen, wirst du sie viel leichter zu Kunden machen können.

Das passiert aber natürlich nicht mit einer Story pro Woche und schon gar nicht von heute auf morgen.

Es ist ein langer Prozess – ein Marathon und kein Sprint!Neben „Vertrauen“, können dir Instagram Storys auch bei anderen Aspekten deines Business nützlich sein. Zwei Dinge fallen mir dabei besonders ein:

1. Die Storys zur „Marktanalyse“ nutzen

Entwickelst du gerade ein neues Produkt? Dann kannst du deine Follower um Hilfe bitten und beispielsweise mit Hilfe des Umfrage-Stickers nach geeigneten Titeln oder Ideen für dein Produkt fragen.

2. Deine Follower am Entstehungsprozess teilhaben lassen

Binde deine Follower in den Entstehungsprozess ein und lasse sie so an deiner Arbeit teilhaben. Heike Friedrich von @wortkreation hat zum Beispiel mit Hilfe ihrer Community eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich umgesetzt und damit ein neues Produkt finanziert.

4. Instagram Storys sind zeitaufwendig? Mach es zur Gewohnheit!

Natürlich spielt die Zeit eine wichtige Rolle, gerade bei Selbstständigen. Aber du kannst mir glauben: Instagram Storys lassen sich wirklich schnell und einfach „zwischendurch“ produzieren.

Das hört sich für all diejenigen, die noch nie eine Story gemacht haben, so dahin gesagt an. Aber das ist es wirklich nicht!

Es kommt natürlich darauf an, wie „perfekt“ du deine Instagram Storys machen möchtest. Wenn du jedes Video mindestens 5 Mal aufnimmst oder deine Storys mit 100 Apps bearbeitest, ist es kein Wunder, dass du viel Zeit für die Erstellung brauchst.

Aber denke daran, Instagram Storys sind Momentaufnahmen aus deinem Alltag. Sie müssen nicht perfekt sein. Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, über den Tag ein paar Fotos und Videos zu machen, wirst du sehen, wie schnell du daraus Instagram Storys erstellen kannst.

5. Instagram Storys verschwinden nach 24 Stunden – Wieso sollte ich welche erstellen?

Ja es ist richtig, Instagram Storys bleiben nur 24 Stunden auf dem Story-Board sichtbar, bis sie für dich und deine Follower wieder verschwinden. Aber das ist auch Sinn und Zweck der Instagram Storys.

Wie besprochen sind Instagram Storys für Momentaufnahmen aus deinem Alltag gedacht. Hiermit gibst du deinen Followern also einen kurzen Einblick hinter die Kulissen.

Gibt es trotzdem Storys, die dir besonders gelungen sind oder auch über die 24 Stunden hinaus für deine Follower relevant sein könnten, dann kannst du sie deinen Story-Highlights hinzufügen. Dort bleiben sie permanent für deine Profilbesucher sichtbar.

Fazit

Die oben genannten 5 Instagram Story Ausreden gehören vermutlich zu den  häufigsten Blockaden, wenn es um die Erstellung von Storys geht.

Instagram kann ein wichtiges Werkzeug für dich und dein Business sein. Du musst es nur nutzen und einfach anfangen, dich vor die Kamera zu setzen.

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit diesem Artikel ein wenig die Angst nehmen und dich für die Zukunft zur Erstellung deiner ersten Instagram Storys motivieren konnte.

Hast du noch Fragen? Dann hinterlasse doch gerne ein Kommentar!

Datenschutz
, Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.